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Eine Angst, Sucht oder Depression bewältigen und einen positiven Selbstwert erarbeiten

Ich helfe Ihnen gerne in einer Psychotherapie Ihr Problem von den wichtigen Seiten zu betrachten und erste Schritte in die Richtung einer Lösung zu gehen

Der erste wichtige Schritt in einer Psychotherapie ist, den Therapeuten und seine Arbeitsweise kennen zu lernen und einen ersten Blick auf das Problem zu werfen. Der größte Erfolgsfaktor in einer Psychotherapie laut vielen Studien ist die Beziehung von Therapeut und Klient. Nur eine gute und vertrauensvolle Beziehung führt dazu, dass man sich als Klient öffnen kann und auch erste eigene Schritte in die Richtung einer Lösung gehen kann.  

Meine Methoden in der Psychotherapie sind die systemische Therapie und die Schematherapie. Mit Hilfe des systemischen Blickwinkels der systemischen Therapie analysieren wir ihr Problem und schauen welche bisherigen Lösungsversuche sie unternommen haben und warum diese nicht zum Erfolg geführt haben. Hierbei arbeiten wir sehr lösungsorientiert meist in der Gegenwart und versuchen schnell erste Veränderungen herbeizuführen. Wenn das Problem tiefer liegt wenden wir die Methoden der Schematherapie an. Dabei schauen wir frühere Bindungserfahrungen in der Kindheit an und analysieren, wie sich diese auf das hier und jetzt auswirken. Die wichtigen Schritte in einer Psychotherapie sind immer Erkennen, Akzeptieren und dann Verändern.

In der ersten Sitzung schauen wir uns ihr Problem an und überlegen gemeinsam, ob ich der Richtige für ihr Problem bin. Wichtig ist hierbei meine fachliche Einschätzung und Ihre Einschätzung Ihres Gefühls, wie gut sie sich angenommen gefühlt haben und ob sie sich eine Zusammenarbeit in einer Psychotherapie mit mir vorstellen können. Oft biete ich meinen Klienten auch an eine Nacht darüber zu schlafen und dann zu entscheiden, ob sie mit mir arbeiten möchten. Nach jeder Sitzung einer Psychotherapie entscheiden wir gemeinsam, wann es gut wäre uns das nächste Mal zu treffen. Sie sind der Taktgeber.

Gerne können sie mich auch für eine psychologische Beratung aufsuchen, wenn sie nicht sicher sind welche die richtige Methode für sie ist oder ob sogar ein stationärer Aufenthalt in einer Klinik das Richtige für sie ist. Meine Spezialgebiete in der Psychotherapie sind Ängste, Zwänge, Sucht, Entwicklung und Stärkung eines positiven Selbstwertgefühls, Stress, Burnout, Depression und Sexualstörungen.

Behandlungsschwerpunkte

Depression und Burn Out

Eine Depression hat meist verschiedene Komponenten. In der Theorie bzw. Ätiologie der Depression wird oft von einer biologischen und einer sozialen Komponente ausgegangen. Unklar ist bis heute ob die Gedanken wie z. B. Gedanken der Sinnlosigkeit, der Ausweglosigkeit oder Verlust   den Neurotransmitterhaushalt durcheinanderbringen oder der Neurotransmitterhaushalt die immer wiederkehrenden Gedanken hervorruft. Eine Depression sollte immer  in einer Psychotherapie analysiert werden. Oft ist es ratsam zuzüglich zu einer Psychotherapie die Depression auch auf körperliche Ursachen hin abzuklären. Bei einer leichten Form einer Depression  sind es oft die sozialen und erlernten Komponenten, die zu einer längeren Phase einer Melancholie führen. Oft kommen hierzu noch Faktoren von Stress von der beruflichen, familiären oder Paarsituation hinzu.  Bei einigen älteren therapeutischen Methoden wird oftmals versucht durch eine Ursachenforschung eine Besserung herbeizuführen. Im Laufe des Lebens und bei Aufrechterhalten der Problematik verändert sich diese jedoch stetig und die eigentliche Ursache ist gar nicht mehr so wichtig. In den neuern therapeutischen Verfahren wird deshalb vermehrt an dem aktuellen Problemverhalten angesetzt. In manchen Situationen und Konstellationen wiegt die Depression schwerer und in manchen leichter.  Meistens sind es die erlernten Gedankenmuster, die die Depression und Melancholie aufrechterhalten. In einer Psychotherapie können die aufrechterhaltenden Gedankenmuster in denen sie und ihre Gedanken immer wieder kreisen bestimmt und verändert werden.

Einem Burnout geht meistens eine länger währende subjektiv erlebte Überlastung einer Arbeitssituation einher. Die Symptome sind sehr vielseitig. Oft ähneln sie der einer Depression. Hierbei gilt, umso früher sie den anstehenden Burnout erkennen, umso schneller kommen sie von den Gefühlen der Antriebslosigkeit, Müdigkeit und Gleichgültigkeit wieder weg. In einer Psychotherapie können die Resilienz und die eigenen Ressourcen gestärkt werden und Mechanismen erarbeitet werde, die mich in künftige Stresssituationen schützen.

Ängste und Zwänge

Kennen sie Situationen in denen die Angst so groß ist, dass sie sich kaum aus dem Haus trauen? Ängste können unspezifisch oder auch spezifisch sein.  Bei unspezifischen Ängsten spricht man in der Psychotherapie z. B. von Versagensangst, Angst verlassen zu werden oder Zukunftsängsten. Spezifische Ängste sind gerichtet auf eine bestimmte Handlung wie z. B. die Angst vor dem Fliegen oder die Angst vor Menschen aufzutreten oder auf Dinge oder Tiere wie Spinnen. In beiden Fällen ist es oft die Angst vor der Angst, die den Kreislauf immer weiter antreibt und die schlaflosen Nächste beschert. Man lenkt seine ganze Aufmerksamkeit auf sich und die Angst steigt und steigt und kann in einer Panikattacke enden. Situationen die Angst auslösen können werden dann vermieden und somit auch die Angst aufrecht erhalten. Lassen sie uns gemeinsam in einer Psychotherapie mit Ihren Gedanken um die Angst beschäftigen. Mit den Methoden aus der systemischen Therapie und der Verhaltenstherapie können hier schnell Erfolge erzielt werden.

Werden sie oft von Zwangsgedanken geplagt in denen sie ständig alles durchspielen müssen oder bestimmte Verhaltensweisen immer wieder wiederholen müssen? Diese nehmen oft viel Zeit ein. Hinter jedem Zwang steckt auch eine Angst. Der Zwang gibt die Sicherheit, dass das befürchtete nicht eintritt. Jeder Zwangsgedanke hat oft seine Funktion. In einer Psychotherapie können die angstausösenden Gedanken eingegrenzt werden und ein neues Verhalten kann an die Stelle der Zwangshandlungen gesetzt werden.

Sucht

Süchte können sich sehr vielseitig äußern. Die bekanntesten Süchte sind wohl die Alkohol- oder Drogensucht. Weitere Süchte können auch die Spielsucht, Handysucht oder auch Sportsucht sein. Die Ursachen der Sucht sind oft ähnlich. Eine Sucht übernimmt oft eine Funktion der Selbstberuhigung und Vermeidung ein. Die Auseinandersetzung mit der Sucht fällt schwer, da wenn sie gelebt wird diese oftmals auch nicht als störend gesehen wird. Den problematischen Charakter bekommt sie erst in den Konflikten mit dem Partner oder dem Nachlassen der Leistungsfähigkeit im Alltag. Wenn Sie etwas ändern möchten, können wir gerne gemeinsam in einer Psychotherapie einen Blick auf ihre Sucht werfen und überlegen in welche Richtung es gehen soll. Gerne berate ich sie auch in der Frage, welche Art der Suchtbehandlung wie z. B. der einer Psychotherapie oder auch ein stationärer Aufenthalt ratsam ist.

Stärkung eines positiven Selbstwertes

Unter dem Selbstwert versteht man in der Psychologie und der Psychotherapie die Bewertung, die man selbst von sich hat. Bin ich Ok so wie ich bin, wirke ich positiv auf andere, achte ich mich selbst und habe ich Vertrauen in mich und meine Fähigkeiten. Eine negative Bewertung und Sichtweise auf den Selbstwert geht oft mit Traurigkeit und innerer Leere einher. Die Bindungen zu anderen Menschen können nicht so gelebt werden, wie man es sich eigentlich wünscht. Es fällt einem schwer, die eigenen Bedürfnisse zu äußern und oft kennt man diese gar nicht mehr. Ein negativer Selbstwert ist oft dominiert von den eigenen selbstkritischen Stimmen. Diese gilt es zu entmächtigen und auszubremsen. Die Bedürfnisse werden wieder sichtbar gemacht und es kann sich ein positiver Selbstwert entwickeln.

Sexualtherapie

Sexualstörungen können vielseitig sein. Sie können den Akt der Sexualität betreffen, der mit Angst vor Versagen und den damit verbundenen Erektionsproblemen oder anderen Problemen einhergeht. Es können auch Orgasmusschwierigkeiten oder eine zu frühe Ejakulation sein, die mich ständig unter Druck setzen und die Sexualität nicht genießen lassen. Oft ist es auch eine Sexsucht, die zu Problemen in der Partnerschaft führt. Eine Sexsucht ist oft ähnlich einem Zwang. Die Gedanken an sexuelle Inhalte bestimmen große Teile eines Tages. Die Sexsucht führt oft dazu, dass diese nicht mehr in der Partnerschaft ausgelebt werden kann und anderweitig ausgelebt werden muss. In einer Sexualtherapie kann die Ursache der Sexsucht herausgearbeitet werden, das Suchtverhalten reduziert und eine befriedigende Sexualität an diese Stelle gesetzt werden.

Themen in einer Sexualtherapie können auch oft Wünsche oder Phantasien sein, die ich mir selbst verbiete und doch immer wieder daran denken muss. Die Themen sind sehr vielseitig. Sie können sich auch gerne von mir in einer Sitzung beraten lassen ob eine Sexualtherapie bei Ihrem Thema in Frage kommt.

Gerne können sie auch zu anderen Themen oder anderen psychologischen Fragestellungen kommen. Rufen sie mich an und wir entscheiden ob ich der Richtige bin für Ihr Anliegen.