Markus Wagner – Ihr Psychologe in Stuttgart West

Herzlich willkommen in meiner Privatpraxis für Psychologie

Ich arbeite als Psychologe und Therapeut im Bereich der Psychotherapie, Paartherapie und des Coachings. Gerne berate und coache ich Sie in vertrauter Atmosphäre in meiner Privatpraxis im Stuttgarter Westen. Alles was hier besprochen wird bleibt in meiner Praxis.

In meiner Tätigkeit als Psychologe und Therapeut sind mir viele und vor allem sehr vielseitige Lebensgeschichten und Problemstellungen begegnet. Bis jetzt hat mich keine gelangweilt und mein Interesse an der Psychologie und der psychotherapeutischen Arbeit ist immer weiter gewachsen. Ich bin gespannt auf Ihre Geschichte.

Ich wurde 1976 in Marbach am Neckar geboren. Aufgewachsen bin ich in einem Weindorf in der Nähe von Ludwigsburg. Nach einer ersten Laufbahn als Mechaniker bin ich zum Studium der Psychologie in Mannheim und Trier übergegangen mit dem Abschluss als Diplompsychologe. Nach kurzer Verweildauer in der psychologischen Forschung habe ich eine Ausbildung in der systemischen Therapie bei Professor Michael Märtens, Fritjof Schneider und Michaela Schneider abgeschlossen. Die Ausbildung umfasste in ihren dreieinhalb Jahren die Teile der systemischen Psychotherapie, der Paartherapie und der Sexualtherapie mit Paaren. Zusätzlich habe ich eine Ausbildung zum Lerntherapeuten abgeschlossen. In dieser dreijährigen Tätigkeit als Lerntherapeut habe ich einige tolle Erfahrungen mit Kindern und Eltern machen können. Um die systemischen Therapie mit einem anderen Verfahren zu kombinieren habe ich die Schematherapie als weitere Ausbildung hinzugenommen. Diese zwei Therapieformen sind sehr unterschiedlich in ihren Ansätzen. Dennoch lassen sie sich sehr gut kombinieren und ergänzen einander sehr gut. Seit  2014 arbeite ich als Therapeut für Erwachsene im Bereich der Psychotherapie, Paartherapie, Coaching und Sexualtherapie.

Ich bin ein sehr aufgeschlossener, sympathischer und offener Therapeut, der viel Wert darauf legt Sie und ihr Problem zu verstehen. Mich haut so schnell nichts um. Gerade wenn Sie denken, dass Sie Ihr Problem oder Ihre negative Erfahrungen niemandem zumuten können bin ich vielleicht der Richtige.

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Was ist Systemische Therapie:

Die systemische Therapie betrachtet nicht nur den Einzelnen und sein Problem, sondern auch immer das System in dem das Problem auftritt. Ein Verhalten macht oft nur Sinn in dem Kontext oder dem System in dem es gezeigt wird. Meist funktioniert man z. B. in dem Arbeitsumfeld besser als z. B. in dem Paarsystem. Gesundes Verhalten kann oftmals nicht mehr gesehen werden. Man befindet sich in den lang eingeübten Problemkreisläufen, aus denen man sich ohne fremde Hilfe nur schwer entziehen kann. Hier kommen oft Gefühle der Verletzung, Wut und Frustration auf. In Beziehungen hat man das Gefühl nicht verstanden zu werden oder gegen eine Wand zu rennen. Der Andere versteht einen nicht mehr und die Kommunikation ist sehr schwer geworden. In der systemischen Therapie werden die Problemkreisläufe durchbrochen und neue Verhaltensweisen und Gedanken können die Alten ersetzen. Die systemische Therapie ist ein sehr lösungsorientierter Ansatz. Auch wenn das Problem in der Vergangenheit entstanden ist, hat es sich im Laufe der Jahre verändert und wichtiger ist, wie es sich im Hier und Jetzt zeigt. Die systemische Therapie gibt neue Perspektiven und ist auf Veränderung ausgelegt.

Durch meine langjährige Erfahrung als Psychologe und Therapeut hatte ich oft Situationen in denen ich erst ein Partner in einer psychotherapeutischen Sitzung kennen lernen durfte und dann später das Paarsystem vor mir hatte. Die Sichtweisen und Problemsichtweisen weichen oft sehr voneinander ab. Nur die Betrachtung des Problems in seinem gesamten Kontext macht Sinn und führt zu Lösungsansätzen.

Was ist Schematherapie

Die Schematherapie ist eine neu entwickelte Therapieform der Verhaltenstherapie. Die Grundlage der Schematherapie sind frühkindlich erworbene Schemata, die immer wieder in der Gegenwart aktiviert werden und immer wieder zu bestimmten Bewältigungsmustern führen. Ein Schemata wird hierbei erworben wenn bestimmte Bedürfnisse in der Entwicklung in der Kindheit nicht erfüllt wurden oder durch andere ungünstige Lebensereignisse. Diese Schemata werden immer wieder in der heutigen Gegenwart durch bestimmte Situationen angetriggert, in denen unangemessen wütende, traurige oder ängstliche Gefühle gespürt werden. Oft werden diese Gefühle produziert von einen hohem selbstkritischen Anteil. Um diese Gefühle zu unterdrücken gibt es verschiedene Bewältigungsstrategien wie die der Vermeidung, der Unterordnung oder auch der Überkompensation. Manchmal sind die Bewältigungsstrategien so erfolgreich, dass die negativen Emotionen nicht mehr gespürt werden und ein Gefühl der Leere entsteht. Auch kann es passieren, dass eine Bewältigungsstrategie daueraktiviert ist und es schwer fällt zur Ruhe zu kommen. Oft ist hier ein innerer Antreiber aktiv der einen immer wieder in den Arbeitsmodus treibt. In der Schematherapie werden die verschiedenen Modi wie der Selbstkritische Anteil oder der innere Antreiber sowie die Bewältigungsstrategien herausgearbeitet und differenziert. Dabei wird der gesunde Anteil gestärkt und dieser kann anders in den Situationen reagieren.

Die Schematherapie wird im Rahmen einer Psychotherapie eingesetzt bei z. B. Selbstwertproblemen, Ängsten und Persönlichkeitsstörungen bei einem hohen selbstkritischen oder leistungsorientierten Denken. Im Rahmen eines therapeutischen Coachings können auch hier die Schemata herausgearbeitet werden und so die Persönlichkeitsanteile besser eingeordnet werden. Wenn die Mechanismen erkannt sind kann sich die Persönlichkeit weiterentwickeln und es können andere Lösungen für Probleme erarbeitet werden.

Die Praxis

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